background

auch 2017 waren wir für Euch bei Rave on Snow!

3 Tage voller Entspannung im Wellnessbereich, gemütliche Abende am Kamin, den dringend benötigten Schlaf der vergangenen Wochen nachholen und einfach mal entgiften…das war Rave on Snow 2017 NICHT! Vielmehr geht meine 10. Raverei im Schnee als herbe Enttäuschung in meine Festivalgeschichte ein. Der Beat dropte nicht alle 11,5 Sekunden, keine DJs, die nonstop ins Mikro gebrüllt haben, Torten sind mir auch keine um die Ohren geflogen und dann noch dieser Schnee! Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ich auch dieses Jahr zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. In dieser schnelllebigen Zeit, in der das Rad am besten minütlich neu erfunden werden muss, ist es doch sehr beruhigend, dass es noch Konstanten und Festivals gibt, auf die man sich einfach verlassen kann.

Jedes Jahr aufs Neue kämpfen wir uns durch stundenlange Staus, entlang nicht enden wollender Bundesstraßen, um Sonntags auf der Rückfahrt fest zu stellen, dass man zu alt für den Scheiß ist. Es ist allerdings ein absolut geiler Scheiß und Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden.

Auch dieses Jahr wurden unsere extrem hohen Erwartungen wieder mehr als erfüllt. Über das Line-Up muss man nicht reden. Das spricht für sich. Allerdings merkt man den DJs jedes Jahr aufs Neue an, dass sie gerne nach Saalbach kommen. In traumhafter Kulisse auf dem endlich wieder weißen Dorfplatz wurde der Grundstein für ein herrlich beklopptes Wochenende gelegt. Fast schade, dass der Spaß immer nur bis 22:30 Uhr geht.

Es war nicht alles schlecht früher! Die Turnhalle im Dorf zum Beispiel. So muss man sich eben mit dem Shuttle Richtung Hinterglemm begeben. Atmosphäre lässt sich in einer großen Halle natürlich sehr schwer erzeugen, aber zumindest die Musik hat wieder gestimmt und der Abstecher hat sich wieder gelohnt.

Wenn der Schweiß von der Decke tropft und man sekündlich auf den Zedern Aufguss wartet, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man sich gerade im Castello befindet. Auch dieses Jahr wieder eines unserer Highlights. Da geht einfach immer was!

Mit dem Gefühl, als wäre eine Pistenraupe falsch abgebogen und einem versehentlich über den dicken Kopf gefahren, sollte es Samstag eigentlich auf den heißgeliebten Schattberg gehen, aber Petrus hat’s mal wieder übertrieben. Somit ging’s auf die Hinterhag Alm, wo uns ein gewisser André Galluzzi in gewohnter Manier eingeheizt hat und uns den Schattberg vergessen ließ.

Nach einem Abstieg, an den sich die komplette Truppe nur noch schemenhaft erinnern kann, landeten wir wieder auf dem Dorfplatz, wo unter anderem unsere Nummer Sicher, der gute Felix, nach allen Regeln der Kunst dafür gesorgt hat, dass wir keine kalten Füße bekommen haben.

Da wir ja nicht zum Spaß da waren, ging’s selbstverständlich noch weiter. Nachdem wir unser Auto in der Tiefgarage nicht gefunden haben (dafür war es darin sehr laut und die Leute haben extrem geschwitzt), zog die Karawane fröhlich weiter durch die Clubs. Besonders hervorzuheben ist auf jeden Fall Berger’s Galerie. Klein, nicht zu voll und eine Anlage, die ich wahrscheinlich bis zu mir auf dem Balkon hören würde…wenn der Wind gut steht!

Nächsten Tag ging’s per Autopilot wieder zurück in die Heimat, mit dem guten Gefühl im Gepäck, dass es doch schön ist, wenn man sich heutzutage noch auf etwas verlassen kann!

Rave on Snow 2017, wir danken Dir wieder mal für tolle Momente, nette Begegnungen, viel Schnee, einige Erinnerungslücken und unglaublich gute Musik! Wir sehen uns 2018!


Bericht: Thomas Neuthor

Copyright © www.ravestop.de - All Rights Reserved.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok