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Daniela war für uns bei Transmission in Prag:

Warum nicht mal wieder in Prag feiern – Auf zur Transmission!

 

Zuerst muss ich erwähnen, dass die Transmission die einzige Party ist, die wir tatsächlich schon seit 6 Jahren besuchen. Alles kann man mal wieder auslassen, um ein wenig Ruhe zu kommen und wenn man mal die Schnauze voll hat, einfach mal nicht dorthin fährt. So geht es uns mit Events, irgendwie ist immer irgendwann irgendetwas.

 

Nicht bei der Transmission. Woran es liegt, kann ich auf Anhieb nur vermuten. Es könnte die tolle Stadt sein, denn Prag ist wirklich golden und wenn man einen Tag früher anreist oder später abreist, dann sollte man die Zeit für ein bisschen Sightseeing nutzen.

Über diesen Status sind wir allerdings hinweg, wir gehen nur noch feiern und das mit einer extra Portion BOCK!

Prag bietet günstige, aber keine billigen Preise, freundliche Menschen und eine O2 Arena voller hübscher Mädels (für die Männer sicherlich von Interesse). Knapp bekleidete Frauen auf hohen Schuhen, die weniger feiern, aber gesehen werden möchten und das gelingt dort definitiv. Man hat eigentlich das Gefühl, dass viele nicht wegen der Party hingehen. Ein bisschen SchickiMicki gehört dazu. Dennoch ist die eigentliche Arena rappelvoll und die Leute feiern wirklich ausgelassen und ausgiebig.

 

Zurück zum eigentlichen Event: Je nachdem wo man wohnt, empfiehlt sich die Anreise mit dem Flugzeug. Inzwischen kann man sehr günstig fliegen, wenn man einige Dinge beachtet, unter anderen eine frühe Buchung oder eine Zeit, die vielleicht auf den ersten Blick nicht so attraktiv scheint. Des weiteren braucht man für einen Partytrip auch nur Handgepäck. Wenn man etwas länger in Prag bleiben möchte, verbindet man es einfach mit einem offiziellen Urlaub und fliegt unter der Woche.

Freunde von uns hatten aus Dresden eine kurze Anreise. Kann man locker mit dem Auto wuppen. Alternative sind Fernbusse oder die Bahn, aber da ich beides schon hinter mir habe, nehme ich davon Abstand.

Mindestens eine Übernachtung ist für die Transmission zwingend notwendig, in der Regel gönnt man sich zwei Nächte. Hier ist es wichtig darauf zu achten, dass man sich in der Nähe der O2 Arena ansiedelt, denn Taxifahrer kann man nicht weiter vertrauen, als man schauen kann (oder man versucht einen Festpreis auszuhandeln) und die U-Bahnen fahren Nachts ab 1 Uhr nicht mehr und erst wieder ab 4 oder 5 Uhr. Also: Prag 9 ist der Stadtteil, hier werdet ihr bei den Reservierungsseiten eine große Anzahl finden, auch hier gebe ich gerne Empfehlungen weiter.

 

Die Veranstaltung öffnet ihre Tore um 20 Uhr und es dudelt wohl auch schon Musik. Meine ersten Bilder von Samstag zeigen direkt diese Uhrzeit und es war schon sehr voll. Laute Sprechchöre forderten die zur Öffnung und letztendlich war es dann auch soweit. Frühes Erscheinen lohnt sich, denn die Garderoben sind dann auch noch nicht hoffnungslos überfüllt. Das kostet manchmal ganz schön Nerven, je nachdem welche Stoßzeit man erwischt hat.

 

Wir dagegen haben uns für die knallharte Variante entschieden. Im Hotel vorglühen und ohne Jacke die 10 Minuten zur Arena zu laufen. Sehr knackige Entscheidung, es war auch in Prag ziemlich kühl. Vor allem mussten wir vor der Halle noch ca. 20 Mins warten. Durch die Sicherheitskontrollen staute es sich ein wenig zurück. Bei der Transmission wird viel Wert auf Sicherheit gelegt, so wird man mit einem Metalldetektor abgescannt und muss auch durch eine Schleuse laufen. Ich finde diese Vorgehensweise sehr gut und dafür wartet man auch gerne ein bisschen.

 

Endlich in der Arena drin, haben wir eine der vielen Toiletten aufgesucht. Am besten nicht gleich die erste nehmen, die man sieht. Läuft man den „Ring“ etwas ab, findet man genug, die viel leerer sind und darauf warten, von einem beglückt zu werden. Auf diesem „Ring“ befinden sich auch sehr viele Futterstände, wo es zu wirklich günstigen Preisen viel Auswahl gibt. Ganz klare Empfehlung sind die HotDogs, ein Gaumenschmaus und im Menü mit einem Bier für unter 2,50 Euro. Absoluter und köstlicher Schnapper ;-)

 

Für einen ersten Blick auf die Arena eignen sich die Tribünen perfekt. Von dort sieht man die Masse an Menschen und hat einen guten Blick auf die Bühne und auf die gigantische Lasershow. Hier solltet ihr euch unbedingt Bilder und vorallem gute HD Videos bei YouTube ansehen. Mich flasht es jedes Mal total.

 

Wenn man dann richtig feiern will, geht man natürlich runter in die Arena. In der Mitte fühlen wir uns nicht wohl, wir stehen immer „front left“ und haben eine der vielen Bars in der Nähe ^^, doch viel Platz und eine super Sicht auf die Bühne. Ohne Ohrenstöpsel besuche ich allerdings kein Event mehr und auf der Transmission sind diese meiner Meinung nach zwingend notwendig. Es ist wirklich sehr laut. Aber das darf natürlich auch jeder für sich entscheiden.

 

Das Line-up war super, für jeden Geschmack etwas dabei. Den reinen Trance bekommt man dort allerdings nicht mehr, denn dieser wird nur noch zermatscht und die Transmission hat sich immer mehr zu einem Big Room Event entwickelt. Markus Schulz, der Gott der feiernden Prager Gesellschaft gehört immer zum Line-up. Thomas Coastline macht immer das Warm-up und dazwischen und drumherum werden bekannte Namen gestopft, die einfach gute Sets liefern. Unser Highlight war eindeutig Bryan Kearney. Dieser Mann ist einfach nur der Wahnsinn. Mit wuchtigen Psy Beats hat er die Halle zum Kochen und Ausrasten gebracht. Ein pures Gestampfe und das zu perfekt eingesetzten Lasern. Wer sich das Set anhören möchte, findet es auf seinem Soundcloud Profil. Da die Geschmäcker verschiedenen sind und jeder Musik anders empfindet, möchte ich mich nicht weiter dazu äußern. Musik ist ein subjektives Empfinden und was andere gut finden, wird von ganz anderen zerrissen. (Siehe dazu unser fest getackertes Posting EDM vs. Techno.)

 

Da ich ohne DSLR unterwegs war und lieber tanze, als mit dem Handy verwackelte Bilder zu machen, habe ich nur ein paar Fotos für euch. Viele weitere und natürlich professionellere findet man auf der offiziellen Seite von der Transmission bei Facebook. Hier empfehle ich unseren Hamburger Freund Samy, Public Visions. Er macht wirklich tolle Fotos.

 

Wir haben die Party gegen 4 Uhr verlassen, da der Rückflug früh morgens ging und ein wenig Schlaf wirklich zwingend notwendig ist, wenn man keinen Urlaub bekommen hat.

Dennoch haben wir alles gesehen, gut gefeiert und jeden Moment genossen und es ist jetzt schon klar, dass wir definitiv nächstes Jahr wieder hinfliegen werden.

 

Wer Tipps benötigt, darf sich gerne an mich wenden.

 

 

 

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Bilder:

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