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Am 17.05.2014 fand in Offenbach das Kuddelmuddel Open Air statt! Julian hat ein schönes Review dazu geschrieben!

 

Kuddelmuddel- Festival

 

Es ist Samstag der 17.05.2014. Wie so viele an diesem herrlichen Tag waren auch wir dabei uns vom Electrosound und Sonnenstrahlen treffen zu lassen.
Kuddelmuddel- Festival, 5000 Zusagen auf die Einladung via Facebook und über 20 Grad gemeldet das klingt nach viel Spaß.
Laut der Facebookseite der Veranstalter geht ab 12 Uhr die Musik los, richtig wird dann aber erst ab 14 Uhr gedrückt. Wunderbar – also um 14 Uhr auf der Matte stehen.
Am Eingang erwartet uns schon jetzt eine lange Schlange, Leute auf der Gästeliste oder der Friendlist haben es da etwas bequemer.

Bei einem geplanten Ansturm von mehreren Tausend Leuten,
wären vllt. mehr als nur ein paar Leute an der Kasse wünschenswert gewesen.
Endlich auf dem Tanzplatz angekommen sehen wir eine wunderschöne Location.
Sehr viele Farben, an einigen Wänden steht Kommune 2010 stylisch gesprayt was der
Standort der Veranstaltung ist. Uns empfängt ein kleiner Beach mit Klappstühlen und
eine Menge sehr entspannt wirkender Leute.
Kein Gedrängel, nur strahlende Gesichter. Wir fühlen uns direkt wohl. Das nehmen wir zum Anlass um uns mit einem kühlen Bier zu belohnen. Nach etwas suchen finden wir dann schließlich den ersten von mehreren Getränkewagen.
Dieser ist leider mit 2 Leuten total unterbesetzt und die armen Bierknechte werden von allen Seiten bedrängt die Bestellung aufzunehmen.

Wir gehen zu einem anderen Stand und müssen kaum anstehen, die selbst gebastelte Theke sieht so aus als ob jmd. genau wüsste wie man eine provisorische Theke aufstellt.
Alles da, genug Personal – wunderbar. Es gibt eine Pfandmarke und wir gehen in die Sonne zu einem der mehrfach vorhandenen Stehtische um endlich entspannt der Musik zu lauschen. Wir erkennen Tim Eder an den Decks am größten Floor und erfreuen uns an seiner Musik.
Die folgenden DJ’s waren leider etwas zu entspannt unterwegs, drum wechseln wir den Floor. Dort angekommen, werden wir wieder etwas härter beschallt – Prima, also für jeden etwas dabei. Langsam aber sicher wird uns klar, warum die Veranstaltung Kuddelmuddel-Festival heißt. Wir treffen alle nur existierenden Typen von Menschen und merken, dass es hier nur um eine Gemeinsamkeit geht- Musik. Vor lauter Zappeln knurrt der Magen, gesehen haben wir einen Wurststand mit Muddi und Vaddi und einen Burritostand, der entgegen aller Werbung auf dem Wagen zwar frisch, aber für knapp 5 Euro nichts geboten hat als gewürzten Reis im Inneren. Die Wurst haben wir dann aufgegeben, da sich eine riesige Schlange gebildet hat. Da war die gut gegrillte Wurst vom erfahrenen Grillmeister zwar super laut den Glücklichen Leuten die eine bekommen haben, aber wenn man beim Anstehen verhungert bringt das einem auch nichts mehr ;)

Ein paar Darsteller in Kostümen liefen umher, Seifenblasen waren überall zu sehen und mein Liebling: die Schneekanone machte ihrem Namen alle Ehre. Der bärtige Kanonier feuerte in unregelmäßigen Abständen in die Menge-top! Nach dem ersten folgt das zweite Bier und umso erstaunter war ich, als der Herr an der Theke meine Pfandmarke für den Austausch der leeren gegen die volle Flasche SEHEN wollte um auszuschließen, dass ich das Pfand einfach so abgeben wolle. Das verwirrte mich als alten Gastrohasen, denn eigentlich läuft ein Pfandsystem ganz einfach ab: Getränk+Pfand zahlen und einstecken und wenn ich für die leere Flasche und den Pfandchip mein Geld wieder haben möchte lege ich das vor. Nicht mehr und nicht weniger. Warum ich dann unnötig rumdiskutieren muss verstehe ich nicht, nun gut ich zeige meine Pfandmarke und werde darauf hingewiesen, dass der Veranstalter das so will. Das erfreut den Gast wenig. Nach ein paar Getränken ruft die Blase und damit der Schrecken an diesem Tag. Ein Klowagen für die Damen und vllt. 7 oder 8 Dixi Hütten. Die Mädels drängten sich schon zu den für die Herren ausgezeichneten Dixi Toiletten und die Herren standen einfach lange an. Für so viele Menschen müssen mehr Klowagen her. Es war unangenehm wenn man wirklich mal auf das stille Örtchen wollte.

Fazit:

Eine tolle Atmosphäre, tolle Leute, tolle Location. Organisation am Einlass und bei der Getränke- und Pfandausgabe kann verbessert werden. Essen war leider ein Flop. Musik nicht immer der Reißer, doch dann geht man eben an einen anderen Floor und zappelt wieder wild drauf los.

 

Wir kommen gerne wieder

 

Julian Melles

 

Ravestop

 

 

 

 

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