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Wir waren auch dieses Jahr für Euch auf der Time Warp in Mannheim! Christoph Bröder hat dazu ein interessantes Review für uns geschrieben:

 

Time Warp ist 20 – Happy Birthday!

Time Warp – 5. April 2014 – Mainmarkthallen Mannheim
Was einst mit circa 1.500 Besuchern in der Walzmühle in Ludwigshafen begann, erlebte vergangenes Wochenende in den Mainmarkthallen Mannheim seinen vorläufigen Höhepunkt.
Time Warp feierte 20-jähriges Jubiläum. Mit über 15.000 Besuchern aus mehr als 20 Nationen war die 19-stündige Geburtstagsfeier restlos ausverkauft.

 
Mit dabei waren auch wieder zahlreiche italienische Gäste, die mit großen Bannern und Pla-katen ihren favorisierten DJs ihre Aufwartung machten: „No Liebing, no Party!“ – da ist schon was dran.
Der CLR-Häuptling ließ mit seinem vierstündigen Set Floor 1 gegen Ende nochmal richtig kochen. Seine Entourage auf der Bühne feierte ausgelassen und kostümiert mit.
Hier schwangen ein Engel, ein Hase oder ein König das Tanzbein zu Chris deftigen Technobeats.
Eine Bühne weiter, auf Floor 2, gab parallel eine ebenso große Koryphäe der Szene ein sechsstündiges Set zum Besten: Richie Hawtin. Auch er gehört im Grunde schon zum Inven-tar der Veranstaltung, genau wie viele andere, die bei der Jubiläumsausgabe natürlich auch nicht fehlen durften. So zum Beispiel der „Babba des Techno“ Sven Väth, Ricardo Villalobos oder der „grand monsieur“ Laurent Garnier. Letzterem wurde wie auch schon in den Jahren zuvor die wunderbare Ehre zuteil, auf Floor 5 (auch The Dome genannt), in den Sonnenaufgang hineinzuspielen. Denn dieser Floor ist der einzige von insgesamt 6 Floors, der aufgrund seiner Glaskuppeldecke Tageslicht hereinlässt. Dieses spezielle Flair zog über viele Stunden gleich so viele Tanzwütige an, das es immer wieder Einlassstopps geben musste.
Aber auch andere Floors waren zeitweise extrem gut besucht. Als Marcel Dettmann auf Floor 1 das Set mit seinem Remix des Moderat Hits Bad Kingdom beendete und damit Carl Cox sozusagen die Regler weiterreichte, schnellten hunderte mit Smartphones bewaffnete Hände in die Luft um diesen Moment festzuhalten. Den britischen Altmeister bekommt man schließlich auch nicht alle Tage zu hören und zu sehen.
Neben vielen gesetzten Szenegrößen war aber auch Platz für Neulinge der Szene. Der Live Act Recondite beispielsweise, fand mit seinem einstündigen Live Set Platz zwischen den Slots von Sven Väth und Richie Hawtin. Sicherlich eine große Ehre für den jungen Künstler. Mit seinem großartigen Album Hinterland im Gepäck, hatte er sich diesen Platz im Line Up allerdings auch wirklich verdient.
Doch nicht nur auf den Bühnen konnte man DJs erblicken, sondern auch auf dem Dancefloor. Als ich mich während Laurent Garniers Set zu meinem Freund und Kollegen drehte und meinte „Ab geht der Peter!“, sah ich aus dem Augenwinkel neben uns jemanden Grinsen. Und das war kein Geringerer als DJ Peter Eilmes aka Plattenpeter, der diesen Spruch amüsiert mitgehört hatte. Das sind sie doch, die kleinen Momente die eine Veranstaltung wirklich ausmachen. So auch dieser, als ich neben Drumcode Mastermind Adam Beyer stand und ihn dabei beobachtete, wie er leicht verzweifelt ein Knäuel Kabel zu entwirren versuchte, was ihm nicht so recht gelingen wollte.

 

Fazit:
Optisch wie musikalisch war´s ein absolut gelungenes und würdiges Jubiläum. Doch das war auch längst nicht alles in diesem Jahr, denn anlässlich des runden Geburtstages wird es eine Time Warp World Tour geben.
Nächster Halt: Buenos Aires/Argentinien. Am 30. und 31. Mai wird der Event hier gleich zwei Nächte zum Tag machen. Und bestimmt wird es auch wieder eine niederländische und eine italienische Ausgabe geben. Wir sind gespannt!
Review: Christoph Bröder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Aftermovie 2014:

 

 

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